Das Gefühl für die beseelte Natur entdecken und vertiefen
02.07. - 09.07.2016

Das Gefühl für die beseelte Natur entdecken und vertiefen

"Ich denke sowieso nur mit dem Knie." Joseph Beuys

Im Oberengadin braucht man nur die Hand auszustrecken: Das Glück ist zum Greifen nah. Das Seenplateau glitzert im Nachmittagslicht, die Arvenwälder riechen nach frischem Harz und die Seen spiegeln Erhabenheit und schroffes Gestein. „Hier, wo die Natur auf wunderliche Weise feierlich und geheimnisvoll ist...", so sagt Friedrich Nietzsche, haben wir die Wahl, unsere automatisierten Wahrnehmungskanäle ruhen zu lassen und eine neue Sicht einzunehmen. Das erscheint nicht leicht, da Erfahrung von Existenz ausgeht. Was nicht in unserer Vorstellung existiert, nehmen wir nicht wahr. Wie können wir nun unsere Vorstellung erweitern, um uns für das zu öffnen, was noch da ist?

Unsere Wahrnehmung hat viel mit Gewohnheiten zu tun, mit Glaubensmustern, mit stereotypen Standpunkten, Überzeugungen und Vorurteilen. Darin versteckt die ewige Widerkehr von Leid und Schmerz, erfahren von uns selbst und unzähligen Ahnen und Ahninnen. Diese Spirale lässt sich verändern, indem der Zeitpfeil durchbrochen wird als ein ewiger Zyklus und eine ewige Wiederkehr. Das schafft Platz für ein neues Werden, das kein Beharren auf alten Glaubensmustern kennt.

Dabei kann uns die Landschaft des Oberengadin unterstützen:

Schroffe Felswände spiegeln eigene Ablehnungen,

lichte Hochebenen schaffen Vertrauen auf das, was wir sein werden,

brausende Bergbäche nehmen reinigend auf, was sich wandeln darf, beleben und aktivieren,

eine abwärts strömende Berglinie zeigt Negationen im Selbstkonzept auf,

eine schweigsame Einöde in der Kargheit des Hochplateaus, den Kontaktabbruch.

Zwei stille Seen sind von den Bergketten eingefasst, unsere männlichen und weiblichen Anteile. Sie stehen für das große Schweigen der Geschlechter auf ihrem Weg zu einem neuen Miteinander, geheimnisvoll, in ihren Tiefen, so wie die Spiegelung des Himmels in seiner Vollkommenheit.

Nietzsche, der im Oberendgadin die Intuition zu vielen seiner Werke fand, nannte dies den „Vogel-Umblick", einen Geist der Freiheit und Leichtigkeit, der die Welt „unter sich" sieht und mit jener Draufsicht die Isolation des Menschen vom Universum überwindet. Ist dies geschehen, lässt sich mit Leichtigkeit ausrufen: „Ich bin im Himmel"... Lasst uns gemeinsam rufen, das Oberengadin ist dafür hoch genug!

Seminarzeitraum

02.07. - 09.07.2016

Seminarzeiten

Sa 16 Uhr - Sa 15 Uhr

Ort

Bergell, Schweiz

Übernachtung in der Villa Pia

Kooperation

Claudia Per
Therapeutin, geboren 1970 in Basel

"Der Entwicklung im besten Sinne Raum zu geben, das Potential in mir und meinem Gegenüber zu entdecken, mit Achtsamkeit und Klarheit dem Ausdruck zu geben, ist mir ein Anliegen."

Kosten

750,00 Euro pro Person, Komplett (20.06. - 27.06.2015) mit ÜN / HP
400,00 Euro pro Person, Block I (20.06. - 23.06.2015) mit ÜN / HP
420,00 Euro pro Person, Block II (23.06. - 27.06.2015) mit ÜN / HP

individuelle Tagesbuchungen möglich

60,00 ÜN / HP  Es besteht die Möglichkeit die Kraft der Natur und die Energie des Ortes für eine persönliche Auszeit, die eigene Regeneration oder Urlaub zu nutzen. Wir bieten hier die Möglichkeit Übernachtung und Halbpension zu buchen. Auf Wunsch stellt die Küche morgens eine Picknickvariation zusammen.

 

Mitzubringen

Wetterfeste Kleidung und Schuhe.
Das Seminar findet im Freien statt.

Anmeldung

über die Praxis

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